Herford, St.Jakobi

 
Herford

St.Jakobi, luth.

1973 Gustav Steinmann, Vlotho, II/25


Die gotische Hallenkirche im Stadtteil Radewig liegt auf dem Jakobsweg, wie auch die Muschel an der Südwestseite anzeigt. Die Kirche hat auch eine interessante Orgelgeschichte, welche in "Ars Organi" 1/2010 im Detail nachzulesen ist. Sie ist eng verbunden mit dem ehemaligen Lettner, auf dem das Instrument bis 1863 stand. Die Orgelbauer Gebrüder Meyer aus Herford versetzten es in dem Jahr auf die Westempore, vergrößerten es und änderten das Gehäuse. Dabei wurden 16 alte Register übernommen.

1909 Neue pneumatische Kegelladen, Erweiterung des Tonumfangs und vermutlich Eingriffe in den alten Registerbestand durch E.Klaßmeier, Lemgo.

1931 Umbau der Pneumatik und Erweiterung durch Furtwängler & Hammer, Hann.

1945 Beschädigung durch Bomben

1952 war die Orgel wieder spielbar. Aus dieser Zeit existiert ein Foto.

1968 Abriss der Orgel

1973 Neubau durch Gustav Steinmann, Vlotho, unter Verwendung von alten Gehäuseteilen und Ornamenten.

1979 neue Farbfassung
Die Orgel präsentiert sich heute als "historisch orientierte Kopie" ohne Bezug auf den frühere barocke Lettnerorgel.

 

 
I. Hauptwerk II. Brustwerk Pedal
Pommer
Prinzipal
Spitzgambe
Oktave
Blockflöte
Quinte
Waldflöte
Mixtur 5-6f
Trompete
 
Tremulant

 
16
8
8
4
4
2 2/3
2
 
8
Holzgedackt
Prinzipal
Rohrflöte
Sesquialtera 2f
Oktave
Scharff 4f
Sordun
Krummhorn
 
 
Tremulant
8
4
4
 
2
 
16
8
Subbass
Oktavbass
Koppelflöte
Oktave
Rohrpfeife
Basszink 3f
Fagott
Klarine
16
8
8
4
2
 
16
4
9 8 8