Gut Holthausen

 
Gut Holthausen

St. Peter und Paul, ehemalige Klosterkirche der Zisterzienserinnen

1764 Unbekannt, Ip/7, angehängtes Pedal


Das Gut Holthausen bei Büren ist ein ehemaliges Zisterzienserinnen-Kloster. Dieses entstand im 13. Jahrhundert. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Das Kloster wurde 1810 aufgelöst, die Anlage verkauft und in ein landwirtschaftliches Gut umgewandelt.

Wer die Orgel in der damals neuen Kirche erbaut hat, ist bisher unbekannt. Sicher ist, dass Teile aus einem anderen Instrument stammten, was u.a. an der Windlade ablesbar ist.

1848 Einbau eines Magazinbalges mit Handschöpfer

In den 1950er Jahren wurde die Windlade bis auf 2 Register abgesägt und neu angesetzt.

2005 Restaurierung durch Orgelbau Waltershausen
Stabilisierung des Gehäuses, Ergänzung der Lade auf 7 Register, Rekonstruktion der fehlenden Register.

 
Manual  C,D-c3   Pedal C,D-d
 
Salicional
Gedact
Prinzipal
Quinte
Octave
Mixtur 3f
Trompete

Tremulant
 
8
8
4
2 2/3
2
1 1/3 
8
C-H zusammen mit Gedact 8
Vermutlich 17. Jahrh., C-G ergänzt
 
Bauform Rohrflöte
 

B/D, nach Klausing Ochtersum
Stimmtonhöhe 465 Hz bei 15° C
Temperierung nach Werckmeister III
Original erhalten ist:
Das Gedact 8 aus dickwandigem Blei, das wohl älter als 1764 ist, die seitliche Spielanlage, ein in Westfalen einmaliges Messerrückenpedal, 8 originale sog. Eisenschwerter der Registertraktur.
Der Prospekt hat stumme Holz- und Metallpfeifen.