Ostönnen, St.Andreas

 

 

 
Ostönnen

St.Andreas, luth.

1425/1431 Unbekannt, I/8, ang. Pedal


Nach jüngsten Untersuchungen wurde das Instrument in seinen ältesten Teilen wahrscheinlich zwischen 1425 und 1431 von einem unbekannten Orgelbauer erbaut. Es stand ursprünglich in Alt St.Thomae in Soest. Teile des Gehäuses, die Windlade und mehr als 50% der Pfeifen stammen aus dieser Zeit.

1586 baute ein Meister Bartholdus u.a. zwei neue Register ein: Gedackt und Trompete.

1722 wurde es durch Johann Patroclus Möller (Lippstadt) nach Ostönnen umgesetzt. Möller baute einige neue  Pfeifen- oder Pfeifenteile ein, z.B. bei der Trompete.

Im weiteren 18.Jahrhundert verschiedene Reparaturen.

Im 19.Jahrhundert Pflege durch Dreymann (Beckum), Pohlmann (Warendorf) und Tennstädt (Paderborn).

1820 Superoktave 2' statt der Zimbel durch Bernhard Dreymann, sowie einige Ergänzungen.

1888 neue Spieltraktur.

1892 neue Klaviatur

1963 und 1973 Arbeiten durch Paul Ott, Göttingen. Dabei wurden u.a. Pfeifen ergänzt.

2003 Restaurierung durch Rowan West, Altenahr.

Es kann festgestellt werden, dass diese Orgel zu den ältesten spielbaren der Welt gehört, wahrscheinlich sogar die Älteste ist.
  

Werk  CD-c3   Pedal angehängt  CD-g
Praestant
Gedackt
Octav
Quinta
Superoctav
Mixtur 4f
Sexquialtera 2f
Trompete
8
8
4
3
2
 
 
8
Gotisch/Möller 1722
1586 Bartholdus
vor Möller
vor Möller
Gotisch/Möller 1722
Dreymann 1820/Andere/Ott
Dreymann 1820/Andere/Ott
Kehlen und Zungen West nach Uttum,
Becher ff. Möller/Bartholdus
 
Stimmung mitteltönig nach Arnolt Schlick